Die Reformierten im Allgaeu
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Reformation

Unser Presbyterium

Pfarrer Hermann Brill

Rüdiger Rieß

Martin Hipp

Gertraud Walter

Georg Weidle

Sigrid Amann

Christine Endres

Axel Mehmel

Ari Barth

Andreas Baumeister

Dr. Armin Eisner

Wahl zum Presbyterium am 11. März 2018

Am 11. März wählen wir unser Presbyterium. Die Vorschläge für Kandidatinnen und Kandidaten sind gemacht. Jetzt ist es an den Vorgeschlagenen, sich zu entscheiden, ob sie sich auch zur Wahl stellen werden. Ich hoffe dabei auf viele Zusagen. Und ich möchte – auch über diesen Wahltermin hinaus – dafür werben, sich zur Wahl aufstellen zu lassen. Zum Einen freilich deshalb, weil unsere Gemeinde ein handlungsfähiges und –williges Presbyterium braucht. Zum Anderen aufgrund von Erfahrungen, die aus dem Kreis des Presbyteriums z. B. so beschrieben werden:

Es ist

  • - schön, Gemeinde vor Ort mitzugestalten;
  • - nicht nur zusätzliche Last, sondern auch gute Abwechslung, in neuen Bereichen herausgefordert zu werden;
  • - ein gutes Gefühl, die Kraft, die aus der eigenen Spiritualität wächst, mit anderen zu teilen;
  • - eine Aufgabe, die Verbindungen schafft und vertieft;
  • - eine Schule für die eigene Fähigkeit, mit anderen zusammenzuarbeiten und auf der Suche nach gemeinsam getragenen Entscheidungen auch Kompromisse zu schließen.
  • Gründe genug, sich zu engagieren! Das hoffe ich doch!
  • Pfr. Hermann Brill

     

Presbyterwahl

Alle konfirmierten und als Erwachsene getauften Gemeindeglieder haben die Möglichkeit mitzubestimmen, wer die Kirche vor Ort leitet. Wir möchten Sie herzlich einladen, von Ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen, merken Sie sich jetzt schon den Termin: 11. März 2018

Das Presbyterium trifft die Grundentscheidungen für die Entwicklung der Kirchengemeinde. Dabei geht es um theologische Themen genauso, wie um finanzielle und personelle Entscheidungen.

Die Aufgabenbereiche des Presbyteriums sind u.a.:

  • - Die Verwendung von Geldern – wofür wird das Geld eingesetzt, das der Kirchengemeinde zur Verfügung steht?
  • - Die Verantwortung für die Mitarbeitenden der Kirchengemeinde.
  • - Kinder- und Jugendarbeit – was können wir in unserer Kirchengemeinde tun, damit Kinder und Jugendliche sich bei uns wohlfühlen?
  • - Welche Arbeitsschwerpunkte werden gesetzt? Wohin geht der Weg der Kirchengemeinde in den nächsten Jahren.
  • Nutzen Sie die Chance, bei der Gemeindewahl Einfluss zu nehmen auf die Entwicklungen in Ihrer Kirchengemeinde. Kandidieren Sie selbst oder unterstützen Sie mit Ihrer Stimme Kandidatinnen und Kandidaten unserer Kirchengemeinde.
  • Warum?

    Die evangelisch-reformierte Kirche lebt davon, dass Menschen Verantwortung übernehmen und ihre Kirche mitgestalten. Mit ihrem Sachverstand, ihrer Persönlichkeit und ihrem Glauben. Die Mitglieder des Presbyteriums tragen die Verantwortung für die Gemeinde.

    Wie?

    Durch persönliche Stimmabgabe im Wahlraum Ihrer Kirchengemeinde: Informationen dazu finden Sie in Ihrem Gemeindebrief, im Schaukasten und in den Abkündigungen.

    Durch Briefwahl: Sie können Briefwahl formlos bei Ihrer Kirchengemeinde beantragen.

    Wen?

    Bis zum 28. Januar können Kandidatinnen und Kandidaten vorgeschlagen werden. Voraussetzung sind die Volljährigkeit und die Kirchenmitgliedschaft. Die Namen der Kandidatinnen und Kandidaten werden im Gemeindebrief bekannt gegeben. Am Wahltag finden Sie die Namen auch als Aushang in Ihrem Wahlraum.

     

Gedanken

Im-Puls der Gemeinde

Wie soll die Kirche in Zukunft aussehen? Wie stellen wir uns das Leben unserer Gemeinde in einigen Jahrzehnten vor? Und wie wünschen wir uns denn unser Leben in der Gemeinde?

Die Kernfragen sind nicht neu, wie uns das Reformationsjubiläum in seiner Weise vor Augen führt. Ich meine, diese Fragen zu stellen und nach Antworten zu suchen, das gehört zum Lebensvollzug von Kirche und Gemeinde in jeder Generation und darum auch für uns heute. Heute wahrscheinlich dringlicher als je, weil die Veränderungen in der Gesellschaft sich immer schneller vollziehen. Das bedeutet auch, dass christlicher Glaube und christliche Kirche je länger desto weniger eine selbstverständliche Bedeutung für die Menschen haben. Noch nicht einmal für die eingetragenen Kirchenmitglieder.

Der „Impuls“-Prozess in unserer Landeskirche ist eine Suche nach der Kirche und Gemeinde von morgen. Und nach den Weichenstellungen, die heute wichtig sind, damit die Kirche Jesu Christi in ihren Gemeinschaften auch künftig lebendig und wirkungskräftig bleibt.

Als Presbyterium haben wir den Impuls aufgenommen und zu verschiedenen Gelegenheiten in unserem Kreis und mit Ihnen diskutiert. Was uns im Grundsatz entscheidend wichtig ist: Gemeinde soll ein Zuhause sein, dass wir gemeinsam gestalten. Darum haben wir begonnen, Gottesdienste zu feiern, an deren Gestaltung mehr Gemeindeglieder beteiligt sind. Im Gespräch mit Ihnen wie schon in der Befragung vor unserem Gemeindeworkshop im März wurde deutlich, dass mehr Abwechslung begrüßt wird. Die Gottesdienste in anderer Form sollen aber nicht den herkömmlichen Predigtgottesdienst verdrängen. Wir werden mit Ihnen auf diesem Wege weitergehen. Es gibt viele Talente in unserer Gemeinde, die zur Entfaltung kommen können. In diesem Zusammenhang lade ich jetzt schon ein zu einem Gottesdienst in anderer Form am 6. Januar 2018 (Epiphanias) um 19.30 Uhr.

In der Jugendarbeit gibt es auch Bedarf an Umgestaltung. Das Modell regelmäßiger Gruppenstunden funktioniert wohl nicht mehr – weder was die Leitung noch was die Teilnahme betrifft. Gleichzeitig sind da viele junge Leute in unserer Gemeinde, die regelmäßig an Freizeiten unseres Synodalverbands oder auch des CVJM im Dekanat Memmingen teilnehmen. Und unsere Konfirmanden behalten regelmäßig die Freizeiten und Aktionen in besonders guter Erinnerung. Wir nehmen diesen „Befund“ auf und möchten im nächsten Jahr verschiedene Aktionen gestalten. Ohne den Anspruch der Regelmäßigkeit   werden   auch    frühere Jugendleiterinnen und –leiter, die inzwischen durch Ausbildung, Arbeit und Studium nicht mehr am Ort sind, leichter mitarbeiten können.

Auch in der Begleitung unserer derzeitigen Konfirmanden gibt es die Bewegung von dem Anspruch regelmäßiger Treffen hinzu einzelnen Aktionen, zu denen dann auch Konfirmanden früherer Jahrgänge eingeladen werden. Ein Filmabend am 24. November war ein gelungener Auftakt zu dieser neuen Form der Begleitung.

Was noch völlig aussteht, ist eine Struktur der Fortbildung von Mitarbeitenden einzurichten. Eine entsprechende Arbeitsgruppe hat sich bis dato noch nicht getroffen. Vielleicht startet sie auch erst nach der Presbyterwahl im März.

Die Umgestaltung des vorderen Kirchenschiffes (evtl. Ausbau von Bänken) ist durch die Sanierung unseres Kirchturmes, durch andere Themen, die uns in Anspruch genommen haben, und wohl auch durch eine gewisse Unsicherheit unsererseits, wie das am besten zu gestalten wäre, ebenfalls noch nicht vorangekommen.

Auf der letzten Gemeindeversammlung haben wir besprochen, im kommenden Jahr erste Schritte zu einer besseren Konferenztechnik (Beschallung, Video-Übertragung…) in Gemeindezentrum und Kirche zu gehen. In dieser Sache werden wir wegen der Kosten wahrscheinlich zu einem eigenen Gemeindegespräch einladen.

Wir haben das Thema der Impulse aufgenommen und möchten eigene Impulse für eine gute Zukunft unserer Gemeinde setzen. Wir freuen uns darauf, das im Gespräch mit Ihnen zu tun und zählen auf Ihre Ideen, Ihre Beteiligung, Ihre kritische Begleitung und Ihr Gebet darum, dass Jesus Christus unseren gemeinsamen Weg lebendig begleite.

Pfr. Hermann Brill

 

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